Winterzeit ist Suppenzeit

Ich muss gestehen, ich bin eigentlich kein großer Suppenfan – bis ich dann mal wieder eine esse 😉 Was ich aber wirklich nicht besonders mag, sind dünne flüssige Suppen, für die das Wort „essen“ eher unpassend ist. Deshalb kam bei uns neulich eine schön sämige Süßkartoffel-Kürbissuppe auf den Tisch, deren Rezept ich heute gern mit euch teilen möchte.

Das schöne wiederum an Suppen ist ja, dass sie ganz leicht zu machen sind und man sich bei der Wahl der Zutaten frei austoben kann. Natürlich hilft es ein Gefühl dafür zu haben, was passt und welche Mengen man ungefähr braucht. Bei mir waren es für ca. 5-6 Personen diese:

1 Zwiebel
2 Süßkartoffeln (ca. 230g)
1 Kürbis (Hokkaido, ca. 1,5kg)
1 St. Ingwer (ca. 7g geschält)
1 Dose Kokosmilch (400ml)

Erst mal heißt es schnippeln. Am anstrengendsten zu schneiden ist sicherlich der Kürbis. Ob ihr also damit anfangen oder ihn euch zuletzt vornehmen möchtet, sei euch überlassen 😉 Schälen muss man ihn zum Glück nicht, denn beim Hokkaido kann die Schale ruhig dran bleiben. Zwiebel, Süßkartoffeln und Ingwer solltet ihr natürlich schälen, bevor ihr sie in kleine Stücke schneidet. Da die Suppe am Ende ohnehin püriert wird, muss man nicht so genau arbeiten. Man sollte nur bedenken, dass größere Stücke etwas länger zum Weichkochen brauchen.

Kramt euren größten Topf heraus, bedeckt den Boden mit Öl und schwitzt zuerst die Zwiebeln darin an. Nach kurzer Zeit, etwa 3-4 Minuten, könnt ihr auch Süßkartoffel und Kürbis in den Topf geben und kurz im Öl anbraten. Dann den Topf mit Wasser auffüllen, sodass alle Zutaten leicht bedeckt sind.

Noch den Ingwer zugeben und nun einfach 20-30 Minuten köcheln lassen bis alles schön weich ist. Testet das am besten mit einer Gabel bevor ihr den Pürierstab ansetzt. Mit diesem dann ca. 5 Minuten die Suppe pürieren, bis keine Stückchen mehr zu sehen sein. Die Suppe ist jetzt sehr dickflüssig. Zum Schluss deshalb noch die Dose Kokosmilch zugeben, mit ordentlich Salz und Pfeffer sowie einer Prise Muskatnuss würzen und nochmal kurz aufkochen lassen. Et voilà, fertig!

PS: Auch wenn so mancher Profikoch behauptet, dieses Lebensmittel sei ein absolutes No-Go, gebe ich gern noch ein paar Tropfen Balsamico-Creme auf meine Suppe. Damit kann man nicht nur schöne Muster machen, es gibt dem Geschmack auch noch etwas Intensität. Kürbiskernöl eignet sich dafür übrigens auch 😉

2 Comment

  1. Ich esse so gerne Suppen in der Winterzeit! Dieses Rezept klingt einfach nur lecker! Die Idee mit der Balsamico Creme finde ich toll 🙂 Das Muster gefällt mir sehr gut!

  2. Lea says: Antworten

    Hey Krissi,
    das freut mich 🙂 Falls du die Suppe mal nach kochst, kannst du gerne berichten wie es geschmeckt hat. Was die Muster angeht, kann man sich einfach spielen. Coole Ergebnisse kriegt man oft, wenn man mit einem Zahnstocher oder ähnlichem durch die Balsamico-Creme fährt und Streifen zieht 😉 Solange man die Suppe danach noch isst, darf man vorher auch ein wenig damit spielen, finde ich.
    LG Lea

Senf dazugeben

%d Bloggern gefällt das: