Von Birnen- und Flammkuchen

Zum Backen fehlte mir dieses Wochenende zwar nicht unbedingt die Zeit, aber ehrlich gesagt die Lust und - da ich nicht zuhause war - das Equipment. Gegessen habe ich natürlich trotzdem und mir mal wieder Flammkuchen gemacht. Auch hier braucht ihr ein Rührgerät (mit Knethaken) und einen funktionalen Ofen. Irgendwie also doch wie Backen 😉 Außerdem braucht ihr

Für Teig & Aufstrich:

280g Mehl
125ml Wasser
4 EL Öl
1 Prise Salz
1 Becher Schmand
1 Schuss Milch

Für einen deftigen Belag: 

1 kleine Zwiebeln
1 Frühlingszwiebel
80-100g Schafskäse
Salz
Pfeffer

Und für die Süßen: 

½ Apfel
30g Mandelstifte/-blättchen
1 EL Zimt
2 EL Zucker (braun)

Den Ofen könnt ihr gleich vorheizen (230° O-/U-Hitze), denn die Zubereitung dauert nicht lange. Vermischt einfach Mehl, Wasser, Öl und Salz zu einem geschmeidigen Teig. Ich hab anfangs das Rührgerät mit Knethaken benutzt, mir zum Schluss aber mit den Händen beholfen, da mir in der (zu) niedrigen Schüssel die Teigklümpchen um die Ohren geflogen sind. Den Teig rollt ihr dann dünn auf die Größe eures Backblechs aus. Legt ein Backpapier unter oder fettet das Blech vorher ein, damit der Teig nicht daran haften bleibt.

Verrührt den Schmand mit etwas Milch und streicht die Mischung auf den Teig. Wer es eher deftig mag, belegt ihn mit Zwiebeln und Schafskäse, für die Süßmäuler gibt es Apfel-Zimt-Belag mit Mandeln. Und wer sich so wie ich nicht entscheiden kann, macht einfach Halbe-Halbe 😉 Darauf beziehen sich auch die Mengenangaben oben. Für ein ganzes Blech Süß oder Deftig einfach die Mengenangaben für den jeweiligen Belag verdoppeln.

Backt den Flammkuchen ca. 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bis der Rand leicht bräunlich wird. Ich experimentiere noch mit einer etwas anderen Mischung des Aufstrichs, bei der ich ein bisschen Quark beimische. Wenn ich die optimale Formel gefunden habe, werde ich das Rezept noch einmal Updaten. Aber ich finde, man kann es sich bis dahin auch so schon ganz gut schmecken lassen, meint ihr nicht?

 

Und wo bleibt da die Birne? 

Hier! Auch wenn ich fürs Kuchen backen selbst zu faul war, gegönnt hab ich mir trotzdem ein Stück: Birnenkuchen mit Karamelltopping und Mandeln. Gegessen in einem neuen Veggi Restaurant in Stuttgart Mitte. 

PS: Das Grundrezept für den Flammkuchen ist übrigens von chefkoch.de.

2 Comment

  1. ulli says: Antworten

    Der Birnen Flammkuchen hört sich sogar für einen nicht Profi saugut an. Super Seite für super Rezepte. Merci. Meine neuste Entdeckung: Schokobrownies mit Ingwer. Bis denne Lea

    1. Lea says: Antworten

      Danke dir! Auf dem Flammkuchen waren jedoch keine Birnen, sondern Äpfel. Wobei man das auch nach Belieben tauschen kann 😉

Senf dazugeben

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