Saftigster Karottenkuchen der Welt

Karottenkuchen gab es zwar schon mal auf meinem Blog, aber fragt man meinen Freund, kann es nie genug Karottenkuchen geben. Und ich war ihm ohnehin noch einen Kuchen schuldig. Wie passend, dass in der letzten Ausgabe der Vegan World ein absolut herrlich anmutendes Rezept für einen Apfel-Nuss-Karotten-Kuchen dabei war. Und ich kann euch sagen, der ist wirklich lecker! Aber probiert am besten selbst.

Kuchen:

200g gemahlene Haselnüsse
150g Dinkelmehl
130g Zucker*
3 TL Backpulver

 

150 Sojadrink (Vanille)
50g Öl (z.B. Sonnenblumen)
3 Karotten
1 Apfel

Topping:

6 EL Puderzucker 
1 EL Limettensaft
einige Pistazien und Mandeln
etwas Limettenschale

*Im Originalrezept kommen 150g Rohrzucker zum Einsatz. Ich hatte aber nur noch um die 30g zuhause und habe deshalb 70g normalen und 30g Kokosblütenzucker ergänzt. 

 

3, 2, 1 ... lecker

Na gut, so schnell geht´s dann auch wieder nicht. Doch bis aufs Karottenraspeln ist der Teig ratzfatz gemacht und bei den drei Karöttchen dauert auch das nicht allzu lange. Noch schneller geht´s natürlich mit mechanischer Hilfe (Minihacker o.ä.). Ihr könnt also direkt damit loslegen, den Ofen auf 175°C vorzuheizen.

Zunächst alle trockenen Zutaten - also Haselnüsse, Mehl, Zucker und Backpulver - in einer großen Schüssel vermischen. Zwei der drei Karotten fein raspeln, die andere und den Apfel nur grob. Das sorgt dafür, dass der Kuchen später super saftig bleibt. Alles Kleingeraspelte sowie Öl und Sojadrink nun zu den trockenen Zutaten geben und alles mit einem Rührgerät vermengen. Den Teig in eine gefettete Backform geben, zum Beispiel eine Gugelhupf- oder Springform (18cm Ø). Und das war´s auch schon mit der eigentlichen Arbeit. Jetzt müsst ihr euch nur noch gedulden: 50-60 Minuten braucht der Kuchen im Ofen. Ihr solltet auf jeden Fall eine Stäbchenprobe machen, da sich die Oberfläche optisch nicht wirklich verändert. Wenn es oben schwarz wird, war´s zu lange 😉 Dann noch 30 Minuten abkühlen lassen und vorsichtig aus der Form lösen. 

 

Der letzte Schliff

Für die Glasur verrührt ihr einfach Puderzucker und Limettensaft und gebt sie großzügig über den Kuchen. Wenn ihr mit der Konsistenz eurer Glasur noch nicht zufrieden seid, einfach mehr Puderzucker oder Limettensaft einrühren. Dann schnell noch einige Pistazien und Mandeln sowie etwas abgeriebene Limettenschale auf der feuchten Glasur verteilen und fest werden lassen. Letzteres ist optional - ob man das Trocknen der Glasur noch abwarten kann oder möchte, sei jedem selbst überlassen 😉 Ich hoffe es schmeckt!

PS: Ich reduziere in fast allen Rezepten die Menge des Zuckers, vor allem wenn ich statt herkömmlichen Raffinadezucker die Kokosblütenvariante verwende. Das spart ein paar Kalorien und ist obendrein gesünder.

Senf dazugeben

%d Bloggern gefällt das: