Ja, ich will!

Und zwar in guten wie in schlechten Zeiten. Dieses Versprechen haben sich zwei unserer Freunde vergangenes Wochenende gegeben. Und es war toll! Ein perfekter Tag, möchte man sagen. Wäre diese eine Sache nicht gewesen, von der ich euch nun beichten muss. 

Ja, Ich habe es (wieder) getan. Dieses Mal war es jedoch kein Fehlgriff, sondern eine bewusste Entscheidung. Pure Absicht also.

Ja, ich habe ein Tier gegessen. Ich sage bewusst nicht Fleisch, denn viele unterscheiden Fisch ja doch davon. Aber was trieb mich dazu? Akuter Proteinmangel? Fehlendes Durchhaltevermögen? Vielleicht ein bisschen von beidem, vor allem aber...

 

Das Hochzeitsmenü

Bei der Vorspeise ließ ich noch meinen Freund den Leberknödel aus der Suppe löffeln. Danach gab es Salat, kein Problem also. Und auch fürs Dessert musste kein Tier sterben. Für den Hauptgang aber wohl doch das ein oder andere. Zur Wahl standen Beiried (ein Stück vom Rind, wie ich gelernt habe) und Fisch. Zu beidem gab es Gemüse, der Fisch war dazu noch auf einem Tomaten-Zucchini-Risotto gebettet. Und für die Vegetarier? Nun ja, die konnten eben das Tier weglassen und sich an den Beilagen satt essen.

Natürlich hätte ich auf den Fisch verzichten können. Tat ich aber nicht. An diesem einen, besonderen Tag gestattete ich mir eine Ausnahme. Und hätte ich nicht vor kurzem diesen Artikel gelesen, wäre meine Entscheidung vielleicht anders ausgefallen. Ist sie aber nicht. Wie dem auch sei, mit meinen Gewissensbissen (die sich bei einem Stück Fisch zugegebenermaßen in Grenzen halten), werde ich alleine klar kommen. Und ohnehin wiegen die schönen Erinnerungen an dieses gelungene Fest weitaus mehr. Ihr wartet sicher schon auf ein paar Bilder, hier sind sie. Ich kann mich gar nicht daran satt sehen 😉

Und zu guter letzt, mit Erlaubnis des Brautpaars, das vielleicht schönste Foto des Tages. Auf die Liebe!

Theresa und Fabi, euch noch einmal alles Gute!

PS: Was meint ihr, ist es O.K. nach 3 ½ erfolgreich fleischlosen Monaten mal eine Ausnahme zu machen, an einem Tag wie diesem? Und was hättet ihr in meiner Situation gemacht?

 

3 Comment

  1. Oooh, da wurde sie in flagranti fotografiert! Tolle Lea, toller Fotograf 🙂

    1. Lea says: Antworten

      Danke, ich leite das Kompliment für die Bilder wie immer weiter. Das andere behalt ich 😉

  2. […] habe ich nicht gecheatet wie damals auf der Hochzeit, als ich zum Fisch einfach nicht nein sagen […]

Senf dazugeben

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