Goldene Oktober und Birnen

Ich bin ja mehr Sonnenkind als Winterfan, aber gegen Weihnachten und den zugehörigen Süßkram hab ich natürlich nichts einzuwenden. Besser gesagt sind sie zusammen mit Glühwein (oder auch mal Kinderpunsch) in meinen Augen das Beste, was die kalte Jahreszeit zu bieten hat. Und um sich langsam aber sicher darauf einzustellen, gab es letzte Woche einen Schoko-Birnen-Kuchen im Vorweihnachtslook 😉 Um in Stimmung zu kommen, benötigt ihr:

3 Birnen
etwas Zitronensaft
etwas Karamellsirup
100g dunkle Schokolade
160g Butter
3 Eier
25g Kokosblütenzucker
60g (normaler) Zucker

1 Pck. Vanillezucker
15g Kakaopulver
240g (Dinkel-)Mehl
½ Pck. Backpulver
80ml Milch (oder Sahne)
70ml Eierlikör
etwas Aprikosenkonfitüre
evtl. Deko-Goldstaub

Zunächst einmal die Birnen schälen, in Scheitel (¼ oder 1/8) schneiden und das Kerngehäuse entfernen. Die Stücke in einen tiefen Teller legen und mit etwas Zitronensaft beträufeln - das verhindert, dass die Birnenstücke braun werden. Zusätzlich etwas Karamellsirup darüber geben, gut vermischen und im Kühlschrank 30 Minuten abgedeckt durchziehen lassen.

Die Schokolade in kleine Stücke brechen und über einem Wasserbad oder vorsichtig in der Mikrowelle schmelzen. Währenddessen könnt ihr schon mal die Butter mit den verschiedenen Zucker (einen Plural gibt es nicht) mit Hilfe eines Rührgeräts cremig rühren. Dabei dann nacheinander die Eier zugeben und schließlich die geschmolzene Schokolade einrühren.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Kakao und Backpulver vermengen. Die Mischung dann abwechselnd mit Milch und Eierlikör in die Schoki-Schüssel sieben und alles unterrühren.

Eine Springform fetten und den Boden mit Backpapier auslegen, den Teig einfüllen und mit den Birnenscheiteln aus dem Kühlschrank belegen. Bei 160°C nun eine knappe Stunde backen. Je nach Ofen kann der Kuchen auch schon mal nach 45 Minuten fertig sein, also ab diesem Zeitpunkt besser öfter mal nachsehen und Stäbchenprobe machen. Wenn der Kuchen fertig ist, rausnehmen und mit einer Mischung aus Aprikosenmarmelade und ganz wenig heißem Wasser einstreichen. Das sorgt dafür, dass der Kuchen nicht austrocknet und später schön glänzt. Ihr könnt auch noch Zimt und/oder etwas Deko-Goldstaub auf den Kuchen geben, solange die Marmeladenmischung noch feucht ist. Damit verpasst ihr dem Geschmack und Look eures Kuchens den gewissen Vorweihnachtstouch 😉 Dann nur noch abkühlen lassen und verputzen. Ich hoffe, es schmeckt!

PS: Das Originalrezept findet ihr bei chefkoch.de. Ich habe es für meine Zwecke minimal abgeändert.

Senf dazugeben

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