Der Mandel-Mond ist aufgegangen

In unserer heimischen Weihnachtsbäckerei entstanden neulich auch Mandelmonde. Mandelplätzchen trifft es wohl besser, denn am Ende hatten nicht alle eine Mondform 😉 Lecker waren sie trotzdem, deshalb auch die Vergangenheitsform. Das Rezept habe ich aus einer Brigitte-Ausgabe. Es reicht für 2 Bleche mit jeweils um die 30 Plätzchen und beinhaltet folgende Zutaten:

Für den Teig:

½ 
Zitrone (bio)

1
 Eiweiß

140
g Puderzucker
 
200
g Mandeln (gemahlen)


Zum Bestreichen und Dekorieren:

40
g Marillenmarmelade
80
g Puderzucker

3
EL Zitronensaft
Bunte Zuckerperlen und andere Deko

Zunächst trennt ihr ein Eiweiß vom Eigelb und schlagt ersteres solange, bis es fest ist. Dabei den Puderzucker einsieben, am besten geht das zu zweit oder mit Hilfe einer Küchenmaschine. Wenn die Masse steif ist, den Zitronensaft einrühren. Das Rührgerät könnt ihr bereits zur Seite legen, ab jetzt geht es behutsam weiter. Mit einem Teigschaber oder Kochlöffel Mandeln unterheben und etwas Abrieb einer Zitronenschale dazugeben. Wenn aus dem Teig eine homogene Masse geworden ist, zu einer Kugel formen und für mindestens eine Stunde kalt stellen.

Nach der Wartezeit könnt ihr die Kugel in 4 gleich große Stücke teilen. Legt jeweils ein Stück zwischen zwei Folien - dafür eignen sich besonders aufgeschnittene Gefrierbeutel, Frischhaltefolie klebt zu sehr am Teig und ist zu dünn – und rollt den Teig knapp 1cm dick aus. Die obere Folie abnehmen und mit einem Ausstecher oder Glas Monde aus dem Teig stechen. Wenn ihr das Glas überlappend ansetzt, bekommt ihr jeweils zwei Monde und ein Oval 😉 Damit der Teig nicht irgendwann an der Form festklebt, drückt diese immer wieder mal in einen tiefen Teller, der mit Puderzucker gefüllt ist. Einfach so lange ausrollen und –stechen, bis der komplette Teig aufgebraucht ist. Die ausgestochenen Plätzchen könnt ihr schon mal auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.

Bevor ihr das Blech in den Ofen schiebt, erhitzt die Marillenmarmelade mit ein paar Tropfen Wasser in einem Topf und bestreicht die Plätzchen damit. Im vorgeheizten Backofen bei 120°C O-/U-Hitze ca. 15 Minuten backen, dann die Temperatur herunterschalten auf 100°C und noch mal 10-15 Minuten weiter backen. Die fertigen Plätzchen aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Zu guter Letzt eine Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft anrühren und die Plätzchen ein zweites mal Bestreichen. Wer will, kann auf die noch feuchte Glasur Zuckerperlen oder ähnliches zur Deko streuen. Aber beeilt euch, die Glasur trocknet wirklich schnell 🙂

PS: In einer verschlossenen Box halten sich die Plätzchen super. Und nicht nur das, sie werden mit der Zeit auch immer saftiger (vorausgesetzt der Behälter ist luftdicht verschlossen). Fröhliches Naschen!

Senf dazugeben

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