Bye bye Weißwurstfrühstück

Wer aus Bayern kommt, weiß ein ordentliches Weißwurstfrühstück zu schätzen. So auch der Bruder meines Freundes, der uns anlässlich seines Geburtstags dazu einlud. Egal, dann schlafe ich eben aus und verzichte auf den in Schweinedarm gepressten Leckerbissen. Ein bisschen schwer fällt es mir zugegebenermaßen schon, aber Verzicht soll ja irgendwie auch weh tun, oder? Eines wird mir dabei schnell klar: Dass meine neue Ernährungsweise wohl noch öfter zu solchen Situationen führen wird.

 

Gefährliche Routine

Zum Beispiel als ich mir für eine Zugfahrt ein Baguette bei Yormas holen will. Aber Vorsicht, fast hätte ich aus Gewohnheit das altbewährte Salami-Baguette für einen Euro geholt. Doch kurz bevor die Worte meinen Mund verlassen, schlägt etwas in meinem Kopf Alarm. Fleischlos war doch die Absicht! Und so sitze ich im Zug mit einem Tomaten-Mozzarella Baguette für 2,30 Euro, das so yormas-mäßig lecker ist.

Nach so kurzer Zeit ist es für ein Fazit wohl noch etwas früh, aber bereits jetzt fällt mir auf, wie oft ich eigentlich unbewusst Fleisch esse. All die vielen Kleinigkeiten, die auf einmal vom Speiseplan gestrichen werden. Das Sandwich ohne Salami, die Pizza ohne Schinken... (Mindestens) Einen Vorteil bringt das Ganze jedoch mit sich: Auf die anlässlich meines Geburtstags meist gestellte Frage "Was wünscht du dir eigentlich?" habe ich dieses Jahr ganz schnell eine Antwort parat: ein vegetarisches Kochbuch!

Bild von Takeaway. Lizenz: CC BY-SA 3.0. Bearbeitet.

Senf dazugeben

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