Backen UND Burger!

Schon als ich mir einen Namen für den Blog überlegt habe war klar, wie das zugehörige Titelbild aussehen soll: Cupcake-Burger müssen her! Inspiration und ein Rezept für Muffins habe ich bei Enie backt gefunden und leicht abgewandelt. Auch bei der Deko bin ich von Enies Vorgaben abgewichen und habe lieber selbst ein bisschen ausprobiert. Aber eins nach dem anderen.

Statt zusätzlich Brownies zu machen (bzw. zu kaufen), wie es im Rezept vorgeschlagen wird, habe ich einfach helle und dunkle Muffins gebacken. Die hellen werden später zu Burgerbrötchen, die dunklen zum Patty.

Für die Muffins braucht ihr:

125g Butter
125g Zucker
3 Eier
200g Mehl
50g Speisestärke
1 Prise Salz
1 Pck. Backpulver
3 EL Milch
2-3 EL Kakao

 

Und um daraus Burger zu machen:

Marmelade (Brombeer, Aprikose)
Mascarpone
Kokosflocken
Hagelzucker
Zuckerstift (rot)
Lebensmittelfarbe (gelb, grün)

Erst backen, dann Deko

Die Butter sollte Zimmertemperatur haben oder ihr stellt sie kurz in die Mikrowelle, damit ihr sie mit dem Rührgerät schaumig schlagen könnt. Dann kommen Zucker und Eier hinzu. Ihr könnt auch bereits den Ofen auf 200° (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Bis auf den Kakao(!) vermischt ihr dann die trockenen Zutaten in einer extra Schüssel und gebt sie zum Butter-Zucker-Ei-Gemisch. Zum Schluss noch die Milch einrühren. Daraus sollte dann ein glatter, heller Teig entstehen. Mit dem füllt ihr etwa 2/3 der Muffin-Förmchen. Ich habe 7 von den 12 Mulden meiner Form mit dem hellen Teig befüllt und nur teilweise Papierbackförmchen benutzt, aber dazu später mehr.

In den restlichen Teig gebt ihr nun das Kakaopulver und rührt nochmal ordentlich. Damit befüllt ihr die übrigen Förmchen und ab in den Ofen. Da Cupcake-Burger auch für mich Neuland sind, habe ich ein bisschen rumprobiert und ein paar Muffins in den üblichen kleinen Papierförmchen gebacken, bei den anderen habe ich nur die Form etwas eingefettet. Für die hellen Muffins sind die Papierförmchen durchaus ratsam, wie ich danach feststellen konnte. Denn so bleibt der Rand etwas heller und unterscheidet sich später deutlicher von den dunklen Burger-Patties.

Nach 20 Minuten solltet ihr das erste Mal schauen, ob eure Muffins schon fertig sind. Das lässt sich ganz leicht mit einem Zanhstocher feststellen, den ihr in einen der Muffins piekst. Bleibt kein Teig daran kleben, können sie raus. Oft mach ich dann einfach den Ofen aus und lass sie nochmal ein paar Minuten drin, je nach Bräunung. Bevor es ans Burgerbasteln geht, müsst ihr die Muffins abkühlen lassen.

 

Alles was ein Burger braucht: Ketchup, Käse & Co.

Um aus den Muffins zumindest optisch Burger zu machen, kommen nun alle anderen Zutaten zum Einsatz. Einen Teil der Mascarpone habe ich gelb gefärbt, einen anderen rot. Da letzteres aber ziemlich rosa geworden ist (s. Foto), hab ich stattdessen zur Marmelade gegriffen. Es reicht also ein gelber Mascarpone-Käse-Ersatz für eure Burger. Die Kokosstreusel vermischt ihr ebenfalls mit Farbe, diesmal grün. Dadurch sehen sie später aus wie kleine Salatblätter. Das war´s eigentlich auch schon an Vorbereitungen. Wenn eure Muffins abgekühlt sind, nehmt ihr sie vorsichtig aus der Form und schneidet die hellen jeweils in der Mitte durch. Von den dunkleren schneidet ihr nur den Boden ab. Ich habe bei jedem Schoko-Muffin zwei Mal ca. 1cm vom Boden abgeschnitten, so bekommt ihr aus einem Muffin zwei Patties.

Und dann gehts ans Zusammensetzen: Auf den unteren Teil eines hellen Muffins könnt ihr ein bisschen rote Marmelade streichen, das entspricht dann sowas wie der BBQ-Sauce auf einem geilen Burger *hmmm*hunger*keinfleisch*:(*. Dann ein dunkles Patty drauf, das oben mit der gelben Mascarpone-Creme bestrichen wird. Ein paar grüne Kokosflocken für den Salat, voilá! Mit einem roten Zuckerstift lässt sich super das Ketchup imitieren. Dann nur noch den oberen Teil des Burgerbrötchens aufsetzen und mit Hagelzucker bestreuen. Damit der besser hält, hab ich die Muffins vorher mit ein wenig Aprikosenmarmelade eingetsrichen. Und das wars auch schon! Guten Appetit!

PS: Zugegeben ist es mit ein bisschen Sauerei verbunden und man bzw. ich hatte auch einen gewissen Überschuss, aber der lässt sich wunderbar nebenbei vernaschen. Für optimale Effizienz würde ich daher beim nächsten Mal 8 helle und 4 dunkle Muffins machen 😉

4 Comment

  1. Olalla says: Antworten

    Das sieht so cute (UND LECKER!) aus! 😀

  2. So eine coole Idee und es sieht besser aus als jeder Burger :’D

  3. Olga says: Antworten

    Das ist eine echt coole Idee 🙂

    1. Lea says: Antworten

      Danke 🙂 LG Lea

Senf dazugeben

%d Bloggern gefällt das: